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Kindermatratzen

Guter Schlaf ist wichtig fĂŒrs Großwerden. Hier findest du kindgerechte Liegeeigenschaften mit atmungsaktiven Materialien und verlĂ€sslicher UnterstĂŒtzung. Damit RĂŒcken und TrĂ€ume gleichermaßen getragen sind.

8 Produkte

Baumberger

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10 bis 14 Stunden schlafen Kleinkinder und Babys tĂ€glich und verbringen damit viel Zeit im Bett. Um kuscheliges Wohlbefinden lĂ€ngerfristig zu erhalten, ist es wichtig, dass sie diese Zeit auf einer möglichst hochwertigen Kindermatratze verbringen. Gesundheit und Entwicklung fördern sowie einen guten Schlaf garantieren: das sind die Anforderungen an eine wertige Matratze fĂŒr Babys und Kleinkinder. Und, wenn das Baby oder Kind gut und ruhig schlĂ€ft, kommst auch du als Mutter oder Vater nach einem stressigen Tag zur Ruhe. Worauf du beim Kauf von Kinder- und Babymatratzen genau achten musst, erklĂ€ren wir dir weiter unten.

Kauberatung fĂŒr Matratzen fĂŒr Kinder und Babys

Das Wichtigste auf einen Blick

Anders als beim Kauf gewöhnlicher Matratzen fĂŒr Erwachsene, achte bitte vor der Anschaffung einer Baby- oder Kindermatratze auf folgende Merkmale:

Babymatratzen sind in der Regel kompakter als Modelle fĂŒr Ältere. Schaue zudem darauf, dass die Matratze fĂŒr die Kleinen saugfĂ€hig ist und eine ausreichende OberflĂ€chenbelĂŒftung aufweist. Babymatratzen dĂŒrfen direkt nach der Geburt verwendet werden. Eine Matratze fĂŒr Kleinkinder sollte diese im Schlaf stabilisieren und stĂŒtzen. Kindermatratzen werden meist bis zum vierten Lebensjahr verwendet.

Kaufe QualitĂ€t und achte darauf, dass keine Schadstoffe bei der Herstellung verwendet werden. PrĂŒfsiegel wie der “blaue Engel” oder “Öko Tex Standard 100” geben Auskunft darĂŒber, dass die Matratze von unabhĂ€ngiger Stelle geprĂŒft und fĂŒr gut befunden wurde. Premium Hersteller bieten Kinder- und Babymatratzen in Naturmaterialien und auch in zertifizierter BioqualitĂ€t an.

Welche Babymatratze - welche GrĂ¶ĂŸe, HĂ€rtegrad und Höhe?

Die GrĂ¶ĂŸe der Babymatratze hĂ€ngt naturgemĂ€ĂŸ von den Ausmaßen des Bettes ab. Das Standardmaß von Baby- und Kindermatratzen fĂŒr normale Gitterbetten liegt bei 70 x 140 cm, manche Hersteller bieten aber auch bis zu 20 Zentimeter kĂŒrzere, beziehungsweise lĂ€ngere, Modelle an. Weitere gĂ€ngige GrĂ¶ĂŸen bei Kindermatratzen sind 60 x 120cm, 80 x 160 cm und 70 x 160 cm. Miss am bestens als Erstes die LiegeflĂ€che des Babybettes aus, dann bist du auf der sicheren Seite. Ein Richtwert lautet, dass die Matratze 20 Zentimeter lĂ€nger sein sollte als das Kind. Über eine grĂ¶ĂŸere Matratze mit den Maßen 90 x 200 cm kannst du dann etwa ab dem fĂŒnften oder sechsten Lebensjahr deines Kindes nachdenken.

Eine Babymatratze benötigt den passenden HĂ€rtegrad fĂŒr dein Kind. Ist sie zu weich, sinkt das Baby zu sehr in das Material ein, was den Luftaustausch erschweren kann. Ist sie zu hart, fĂŒhlt sich dein Baby nicht wohl.

Experten empfehlen in der Regel mittelharte bis harte Matratzen fĂŒr Babys.

Der Kopf, das schwerste Körperteil, sollte nur wenige Zentimeter in die Matratze einsinken, was einen guten Anhaltspunkt fĂŒr die Wahl der richtigen Matratze darstellt. Medizinisch gesehen darf man nicht vergessen, dass der Kopf des Kindes im Schlaf gut gestĂŒtzt werden muss. Das ist nicht nur wegen der noch in der Entwicklung befindlichen Anatomie wichtig. Die Matratze sorgt mit ihrem StĂŒtzeffekt dafĂŒr, dass dein Baby auch beim Schlafen in der Bauchlage noch mit genug Sauerstoff versorgt wird. Auch deswegen scheiden zu weiche Babymatratzen aus.

Auch empfiehlt sich eine hĂ€rtere Matratze mit einer grĂ¶ĂŸeren StĂŒtzfunktion, da die RĂŒckenmuskulatur von Kindern und Babys noch nicht voll entwickelt ist und die WirbelsĂ€ule noch nicht die spĂ€tere stabilere und flexiblere S-Form angenommen hat. Liegezonen lassen sich wegen des noch geringen Gewichts nicht ausreichend differenzieren. Ergonomisches Liegen wird deswegen erst relevant, wenn dein Kind eine gewisse GrĂ¶ĂŸe und ein gewisses Alter erreicht hat. Falls du dich wegen der HĂ€rte noch unsicher bist oder Herstellerangaben fehlen: Babymatratzen aus Naturfasern oder Naturlatex zĂ€hlen zu den hĂ€rteren Modellen.

Auch Matratzen fĂŒr Ă€ltere Kinder sollten mittelhart ausfallen, um eine gute StĂŒtzfunktion zu gewĂ€hrleisten. Wenn sich das Kind im Schlaf dreht, garantiert die Matratze einen stabilen Untergrund und unterstĂŒtzt die Muskulatur. Die Kindermatratze sollte fest und gleichzeitig elastisch sein.

Eine mittlere Höhe zwischen 8 bis 10 Zentimetern ist fĂŒr eine Babymatratze meist eine gute Wahl, bei Kindermatratzen ist eine Gesamthöhe von 8 bis 14 Zentimetern empfehlenswert. Je schwerer das Kind wird, desto höher sollte die Matratze sein. DĂŒnnere Matratzen sind im ersten Lebensjahr des Kindes noch möglich. Sie werden allerdings schneller durchgelegen und bĂŒĂŸen dann ihre wichtige StĂŒtzfunktion ein, so dass dann schneller eine neue Matratze her muss. 

Welche Matratzen fĂŒr Kinder und Babys?

Naturmaterialien wie Kokos oder Latex sind ökologisch nachhaltig und wĂ€rmen jeden Babypopo auf sanfte, natĂŒrliche Weise. Andere Kindermatratzen bestehen zum Beispiel aus Schaumstoff, Kaltschaum oder Federkern. Matratzen fĂŒr Kinder und Babys gibt es zudem in verschiedensten AusfĂŒhrungen und Materialien. Und jedes bringt seine Vor- und Nachteile. Wichtig ist immer ein atmungsaktiver Kern: dieser nimmt Feuchtigkeit schnell auf und gibt diese tagsĂŒber ĂŒber Verdunstung wieder an die Umgebungsluft ab.

Kindermatratzen aus Naturlatex / Naturkautschuk

Latexmatratzen fĂŒr Kinder bestehen idealerweise aus Naturlatex, evt. noch in Kombination mit anderen Naturmaterialien wie Kokos. Synthetisch gefertigter Latex Kautschuk aus Rohöl ist weniger gut und weniger nachhaltig. Zu empfehlende Modelle sind Kindermatratzen aus 100% Naturkautschuk und/oder Kokoskautschuk. Das Material zeichnet eine hervorragende PunktelastizitĂ€t aus und gibt unter Druck gleichmĂ€ĂŸig nach. Seine Vorteile liegen zudem in einer ausgezeichneten WĂ€rmeisolierung, die eine optimale Feuchtigkeitsregulation mit sich bringt. Babys, die leicht schwitzen, liegen auf einer Latex-Matratze besonders gut. Die Reinigung ist ebenfalls problemlos. Aufgrund ihres Materials gelten diese Matratzen zudem als staubfrei, allergenfrei und hygienisch.

FĂŒr Baby- und Kinderhaut besonders angenehm sind Kombinationen aus Naturlatex und anderen natĂŒrlichen Materialien wir zum Beispiel Kokos. Die verwendeten Kombikerne fallen relativ dĂŒnn und schwer aus. Sie zeichnet eine gute DurchlĂŒftung sowie eine optimales VerhĂ€ltnis von Festigkeit und ElastizitĂ€t aus.

Kindermatratzen aus Naturfasern

Kokos und Hanf sind die gĂ€ngigen Materialien fĂŒr Kindermatratzen aus Naturfasern, die auch als Bio Kindermatratzen erhĂ€ltlich sind. Sie speichern WĂ€rme, sind dehnbar und luftdurchlĂ€ssig und gelten als langlebig und stabil. Das Naturmaterial bringt auch Allergikern oft Erleichterung. Der Nachteil von Kindermatratzen aus diesen Materialien: Sie saugen FlĂŒssigkeit auf.

Kindermatratzen aus Schaumstoff

Kindermatratzen aus Schaum­stoff bestehen aus aufgeschĂ€umten Polyure­than (PU): ein leichtes Material, das zu schlichten Matratzen ohne OberflĂ€chenstruktur wie Wellen oder Nippen geschnitten wird. Diese Matratzen sind gĂŒnstig und weit verbreitet. Sie bieten eine relativ stabile und ruhige Liegeposition, passen sich dem Körper an ohne einzuengen und sind zudem wĂ€rmeisoliert. Nachteile können die vergleichsweise kĂŒrzere Lebensdauer und Haltbarkeit sein und Sie werden letztendlich aus Rohöl gefertigt.

Kindermatratzen mit Federkern

Bei der Frage, ob Kindermatratzen mit Federkern fĂŒr Kinder und Babys empfehlenswert sind, scheiden sich die Geister. Ein Nachteil dieser Modelle ist, dass die WĂ€rmezufuhr nicht optimal ist und das Kind eventuell im Schlaf zu frieren beginnt. Außerdem ist die Feuchtigkeitsregulation nicht immer optimal, obwohl Federkernmatratzen durchaus atmungsaktiv sein und gleichzeitig die nötige StabilitĂ€t aufweisen können. Sie passen sich dem Körper in der Regel gut an und haben meist auch ein ordentliches Preis-LeistungsverhĂ€ltnis. Wichtig ist noch, dass die jeweilige Kindermatratze eine gute PunktelastizitĂ€t mit sich bringt, um dein Kind ausreichend stĂŒtzen zu können.

Kindermatratzen aus Kaltschaum

Matratzen aus Kalt­schaum bestehen aus einer Polyurethan-Variante und sind komplexer und in mehreren Lagen aufgebaut. Das bringt den Vorteil, dass sie unter dem Körpergewicht gleichmĂ€ĂŸiger nachgeben und sich dem Kinderkörper verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig gut anpassen. Die im Kern integrierten Luftkammern und -kanĂ€le sorgen fĂŒr ein temperiertes Schlafklima. Kaltschaum wird ĂŒbrigens oft mit dem Material Viskoseschaum kombiniert. Diese Modelle sind noch etwas hochwertiger, da sie auf WĂ€rme reagieren und entsprechend nachgeben. Leider geben preiswerte Modelle oft zu sehr nach, so dass die gewĂŒnschte StĂŒtzkraft verloren geht. Anders als bei Kindermatratzen aus Schaumstoff weisen Kaltschaummatratzen Feuchtigkeit ab. Das macht sie zu einer besonders hygienischen Alternative. Leider ist die Grundlage des Materials ebenfalls Rohöl.

Was sind Wendematratzen fĂŒr Babys und Kleinkinder?

Auf dem Markt finden sich neben gĂ€ngigen Kindermatratzen sogenannte Wendematratzen mit unterschiedlich ausgestalteten Seiten. Die eine entspricht den SchlafbedĂŒrfnissen von Babys, die andere von Kleinkindern. Diese Matratzen haben den Vorteil einer lĂ€ngeren Verwendbarkeit und werden meist bis zum vierten Lebensjahr eingesetzt.

Welche Matratzen fĂŒr Kinder mit Allergien?

Leidet dein Baby oder Kleinkind bereits unter Allergien oder Atemwegserkrankungen, fördert eine geeignete Matratze den gesunden Schlaf. Hypoallergene Kindermatratzen kommen mit einem Bezug, der abnehmbar und waschbar ist. So werden Keime, Milben und Staub in Grenzen gehalten. Wichtig ist zudem, dass der Bezug atmungsaktiv und wÀrmedurchlÀssig ist.

Auch das Material der Matratze spielt eine Rolle: Naturlatex kommt z.B. bei Milben gar nicht gut an und bildet einen ersten natĂŒrlichen Schutz. Kindermatratzen aus Naturlatex sind fĂŒr Allergiker-Babys und -kinder daher besonders empfehlenswert.

Babymatratzen und Sicherheit: darauf sollten Sie achten

Zwei Faktoren machen Matratzen fĂŒr Babys und Kinder sicher: Trittkanten und der richtige HĂ€rtegrad.

Trittkanten verstĂ€rken die Randbereiche der Matratze. Sie geben Halt, wenn dein Kleinkind sich am Gitter des Bettchens hochzieht und erste Stehversuche unternimmt. Sie verhindern, dass die Kante plötzlich absinkt und das Kind zwischen Bettrand und Matratze eingeklemmt wird. Trittkanten bieten gerade fĂŒr Kinder mehr Sicherheit, die ihre Abenteuerlust entdecken und beginnen, selbstĂ€ndig zu erkunden und herumzutollen.

 Der HĂ€rtegrad ist wichtig, da Babymatratzen die Atmung des Babys nicht behindern dĂŒrfen. Doch genau das passiert, wenn der HĂ€rtegrad zu weich ist und der verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig schwere Kopf des Babys zu tief einsinkt. Um verbrauchte Luft nicht gleich wieder einzuatmen, empfiehlt sich also eine hĂ€rtere Matratze, die zudem im Aufbau atmungsaktiv ist. Manche Hersteller setzen dafĂŒr Luftkammern und -kanĂ€le ein. Naturfasern sind in sich ebenfalls luftdurchlĂ€ssig.

Wie Kindermatratzen richtig reinigen und pflegen?

LĂŒfte die neue Matratze deines Kindes oder Babys nach dem Kauf grĂŒndlich aus. Je nach IntensitĂ€t der AusdĂŒnstung kann es bis zu einer Woche dauern, bis die Matratze aufhört, unangenehm zu riechen. Der Geruch hat ĂŒbrigens nicht zwangslĂ€ufig etwas ĂŒber die QualitĂ€t zu sagen. Auch Kindermatratzen aus hochwertigen Materialien oder Naturmaterialien sondern GerĂŒche ab, wenn sie neu sind.

Wenn du dich fĂŒr eine Kindermatratze aus Naturmaterialien wie Kokos oder Hanf entschieden hast, empfiehlt sich ebenfalls ein regelmĂ€ĂŸiges AuslĂŒften. Staub und unerwĂŒnschten Parasiten wie Milben kannst du zudem mit einem Staubsauger den Kampf ansagen.

Weiterer Tipp: LĂŒfte das Kinderzimmer regelmĂ€ĂŸig. Das sorgt nicht nur fĂŒr einen besseren Schlaf, sondern beugt auch einer eventuellen Schimmelbildung in der Matratze vor. Wende weiterhin alle drei bis sechs Monate die Matratze - auf diese Weise verhinderst du die Bildung von Liegemulden.

 Gerade die Babymatratze sollte einen luftdurchlÀssigen, abnehmbaren Bezug haben, der bei mindestens 60 Grad waschbar ist. Flecken auf der Matratze entfernst du am besten mit Seifenwasser oder einem biologischen Reiniger und einem feuchten Lappen. Lasse dein Kind erst wieder auf der Matratze schlafen, wenn diese vollstÀndig getrocknet ist. 

 Viele Matratzenmodelle fĂŒr Babys verfĂŒgen ĂŒber einen NĂ€sseschutz. Auch ein atmungsaktiver Matratzenschoner unter dem Bettlagen eignet sich hervorragend als NĂ€sseschutz.

Welche Lattenroste fĂŒr Kindermatratzen?

Ein wertiger Lattenrost unterstĂŒtzt die Funktion der Matratze fĂŒr dein Kind oder Baby. Zum einen sorgt er fĂŒr eine bessere BelĂŒftung von unten, zum anderen passt er sich an die Bewegungen deines Kindes an. GĂ€ngige Modelle bestehen aus Schichtholz, das in einen Rahmen gespannt wird, aber auch Leisten aus Massivholz in Verbindung mit KautschukbĂ€ndern eignen sich gut.