Merino Bettdecken
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Decken mit einer FĂŒllung aus Merinowolle sorgen fĂŒr ein optimales Klima und schenken einen erholsamen Schlaf. Das liegt an vielfĂ€ltigen positiven Eigenschaften. NatĂŒrlich sind sie extra weich und kuschelig. Merinobettdecken halten aber auch sehr warm wie fast kein anderes Material, da die Wolle eine sehr gute WĂ€rmeisolation besitzt. Du schlĂ€fst unter einer solchen Decke besonders komfortabel, da sie zudem viel Feuchtigkeit absorbieren kann und dich im Winter wĂ€rmt und im Sommer angenehm kĂŒhlt. Dank des natĂŒrlichen Wollfetts Lanolin hat Merinowolle eine hohe Selbstreinigungskraft und ist antibakteriell. Besser schlafen geht nicht!
Kaufberatung
- Was sind Merino Bettdecken genau?
- Was sind die Vorteile und Eigenschaften von Merino Bettdecken
- FĂŒr wen eignet sich Merinowolle?
- Welche Arten gibt es?
- Merino Bettdecken richtig reinigen und pflegen
Was sind Merino Bettdecken genau?Â
Merinobettdecken werden mit der Schurwolle des Merinoschafs gefĂŒllt und gehören damit zu den Naturhaar-Decken. Die Wolle der Tiere ist besonders edel, weich und voluminös.
Die erste Schur der Tiere nach sechs Monaten nennt man Lammwolle. Diese kommt bei Merinolammwoll-Decken zum Einsatz. Die normale Schur der ausgewachsenen Schafe erfolgt dann ein Mal im Jahr. Praktischerweise produzieren Merinoschafe mehr kostbare Wolle als ihre Artverwandten: bis zu 10 Kilogramm im Jahr.
Merinos sind Schafe, die ursprĂŒnglich aus Nordafrika stammen - sie sind eine edle Feinwollrasse und liefern die feinste und hochwertigste Wolle. Ihr Haarkleid ist perfekt auf die klimatischen Bedingungen ihres Lebensraums angepasst. Merinos schwitzen auch in der gröĂten Hitze nicht, die Wolle isoliert gegen KĂ€lte und NĂ€sse von auĂen. In der Wolle eingeschlossene Luftpolster machen diese Klimaregulation möglich.
Bei der Produktion von Merinobettdecken wird die Wolle sorgfĂ€ltig und biologisch gereinigt, so dass sie nichts von ihren wertvollen Eigenschaften verliert. Als natĂŒrlicher Rohstoff ist die Wolle besonders nachhaltig und Ressourcen schonend. Achte zudem auf Siegel wie kbT und kbA. KbT steht fĂŒr âkontrolliert biologische Tierhaltungâ, kbA fĂŒr kontrolliert biologischen Anbau von Baumwolle. So kaufst du mit gutem Gewissen ökologisch wertvolle Produkte. Hat der Bettbezug zudem das Ăko-Tex Standard 100 Siegel, weiĂt du, dass er schadstoffgeprĂŒft ist.
Was sind die Vorteile und Eigenschaften von Merino Bettdecken?
Zarteste, gekrĂ€uselte Fasern zeichnen die Merinowolle aus. Sie stehen fĂŒr ein Schlaferlebnis von höchstem Komfort. Merinowolle bildet kaum Knötchen und verfilzt auch nicht.
Die Schurwolle von Merinoschafen kann anders als Baumwolle oder Daunen sehr viel Feuchtigkeit absorbieren: bis zu 33 Prozent ihres Eigengewichts. Sie dringt tief ins Innere der Fasern, so dass sich die OberflĂ€che nie feucht anfĂŒhrt. Zudem leitet Merinowolle die Feuchtigkeit sehr schnell wieder ab. Mit ihren thermoregulierenden Eigenschaften kĂŒhlt Merinowolle gleichzeitig den schwitzenden SchlĂ€fer, da die gespeicherte Feuchtigkeit verdunstet, wodurch KĂŒhle entsteht.Â
Die gekrĂ€uselten Fasern verleihen der Merinowolle eine besonders hohe Bauschkraft. Sie schlieĂt bis zu 85 Prozent Luft ein, was sie zu einem idealen Isolator macht. Die in der Wolle befindliche Luft nimmt die WĂ€rme des Körpers auf und hĂ€lt sie dort fest. Du schlĂ€fst auf diese Weise in einer gesunden und gleichmĂ€Ăig wohltuenden WĂ€rme.Â
Ein weiterer Vorteil dieses kleinen Wunders der Natur: Merinowolle nimmt keine GerĂŒche an, auch nicht von SchweiĂ. Ihr Wollfett Lanolin erzeugt ein Mikroklima, das das Wachstum von Bakterien verhindert. Entsprechend sagt man der Wolle antibakterielle Eigenschaften nach.Â
Bettdecken aus Merinowolle schaffen mit ihren atmungsaktiven und ausgleichenden Eigenschaften also ein wundervoll natĂŒrliches Schlafklima. Weich und warm schlĂ€fst du so gut und fest zu allen Jahreszeiten.Â
FĂŒr wen eignet sich Merinowolle?Â
Wenn du es gern warm und trocken magst und es liebst, dich in schwere, gemĂŒtliche Decke zu kuscheln, dann solltest du ĂŒber den Kauf einer Merinodecke nachdenken. Sie hat zwar mehr Gewicht als zum Beispiel eine Daunendecke, aber dafĂŒr einen höheren Kuschelfaktor.Â
Wenn du stark im Schlaf schwitzt, wirst du dich ĂŒber die einzigartige Feuchtigkeitsaufnahme der Merinodecke freuen - klamme BettwĂ€sche oder unangenehm verschwitztes Aufwachen gehören mit ihr der Vergangenheit an. Gleichzeitig verhindert sie ein AuskĂŒhlen und ermöglicht so einen komfortablen, ruhigen Schlaf.
Wegen ihrer ausgleichenden Wirkung und des trockenen Schlafklimas, kann eine Merinodecke auch das Wohlbefinden von Menschen fördern, die unter Rheuma leiden. Man sagt Schurwolle sogar eine Kreislauf fördernde Wirkung nach.
Wie alle Schurwollbettdecken ist eine Decke mit einer FĂŒllung aus Merinowolle nicht staub- und schmutzempfindlich, wovon auch Allergiker profitieren.Â
Welche Arten gibt es?
Decken aus Merinowolle finden sich in verschiedenen WĂ€rmeklassen und MaĂen. Sommerbettdecke oder Winterbettdecke, Mono- oder Duodecke und 4-Jahreszeiten-Bettdecke: Du hast die Wahl.Â
Die StandardgröĂe fĂŒr ein Einzelbett ist 135 x 200 cm. Bist du gröĂer als 1,80 Meter, solltest du zu einer Merinodecke in den MaĂen 155 x 220 cm greifen, damit deine FĂŒĂe nachts nicht unter der Decke hervorschauen. FĂŒr ein Doppelbett eignen sich die MaĂe 200 x 200 cm, 200 x 220 cm und 220 x 240 cm. Die letzten beiden sind Ăber- beziehungsweise LuxusgröĂen und bieten extra Komfort. Wenn du auf den Kuschelfaktor auch auĂerhalb des Schlafzimmers nicht verzichten willst: Auch Plaids und Wohndecken werden aus Merinowolle angeboten.Â
Merinobettdecken richtig reinigen und pflegen
Wie andere Naturhaardecken, etwa aus Alpaka oder Kamelhaar, darf eine Merinobettdecke nicht stĂ€ndig gewaschen werden. Sie verfilzt sonst. Zu groĂe Hitze und mechanische Einwirkung schĂ€digt die Struktur der feinen Haarfasern. RegelmĂ€Ăiges Reinigen ist auch gar nicht nötig, da Merino wie andere Schafschurwolle dank der schuppigen OberflĂ€che ihrer Fasern eine hohe Selbstreinigungskraft besitzt. Schmutz wird dabei einfach fast von allein aus der Wolle gerieben.Â
Wenn du lange Freude an deiner Merinobettdecke haben willst, dann lĂŒfte sie tĂ€glich und schĂŒttele sie sanft auf. So bleiben die Fasern in Form und die ĂŒber Nacht aufgenommene Feuchtigkeit kann leichter wieder entweichen. Auch wenn Merino per se keine schlechten GerĂŒche annimmt, duftet die Decke nach dem LĂŒften wieder frischer.
Wenn du die Decke dennoch waschen willst, schaue zunĂ€chst auf das Etikett und die Empfehlungen des Herstellers. GĂ€ngigerweise wĂ€scht man Merinodecken bei maximal 30 Grad im Wollwaschgang. Verwende ein Wollwaschmittel, verzichte auf WeichspĂŒler und schleudere bei nicht mehr als 800 Umdrehungen.Â
Achte auch auf das Gewicht der Decke. Ăberschreitet ihre FĂŒllmenge 1200 Gramm, bringe sie besser in eine professionelle Reinigung.
Nach der WÀsche trocknet die Merinobettdecke am besten im Liegen auf einem WÀschestÀnder. Merinowolle trocknet schnell. Achte darauf, dass die Luft um die Decke zirkulieren kann und sie nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt wird. Eine Merinobettdecke gehört nicht in den Trockner!

