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Kaltschaummatratzen

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Kaltschaummatratzen sind hierzulande die am häufigsten gekaufte Matratzenart. Sie vereinigen viele positive Liegeeigenschaften und sorgen für einen erholsamen, regenerierenden Schlaf. Allerdings ist es notwendig, sich als Verbraucher vorab gut zu informieren, denn die Unterschiede bei Kaltschaummatratzen sind mitunter enorm und nicht überall warten himmlische Bettstunden auf den erwartungsvollen Schläfer. Mehr Informationen zum Thema findest du weiter unten im Vergleich mit Latexmatratzen.

Beratung

Kaltschaummatratze oder Latexmatratze: Wer bietet die höchste Schlafqualität?

Vorteile von Kaltschaummatratzen – moderner Schlafkomfort ohne Gequietsche:

  • Geräuschfrei, ohne Knarzen und Quietschen
  • Wärmeisolierend
  • Punktelastisch
  • Passen sich Körper und Lattenrost gut an
  • Günstige Mehrzonenmatratzen

Kaltschaumatratzen sind relativ günstig in der Herstellung und daher auf den ersten Blick in der Anschaffung auch preiswerter. Aufgrund der verwendeten Materialien sind sie absolut geräuschfrei, d.h. nervendes Knarzen und Quietschen, was man noch von älteren Federnkernmatratzen kennt, entfallen komplett. Kaltschaummatratzen passen sich dem Körper auf raffinierte Weise an. Fast jeder kennt die mittlerweile klassischen 7-Zonen Matratzen, die sich unterschiedlichen Körperpartien durch verschiedene Härten in mehrere Zonen perfekt anpassen soll. Die punktelastischen Eigenschaften, die sich zum Beispiel über kleine Würfelquader herstellen lassen, sorgen auch für eine längere Formstabilität. Allerdings ändern sich die Eigenschaften von Kaltschaum teils erheblich, sobald beim Schlafen die natürliche Körperwärme mit ins Spiel kommt. Etwas, dass beim Probeliegen beachten werden sollte.

Ein weiterer Vorteil bei Kaltschaummatratzen ist die gute Wärmeisolation. Notorische Frostbeulen sind erfreut, Schwitzer hingegen haben hier das Nachsehen. Vom Preis her sind Kaltschaummatratzen oft günstiger als Latex- oder andere Naturmatratzen, doch du kannst immer davon ausgehen, dass der Preisnachlass mit deutlichen Nachteilen einhergeht, die wir weiter unten aufgeführt haben. Nicht zuletzt sind Kaltschaummatratzen leicht zu handhaben. Sie lassen sich für den Transport leicht rollen oder knicken und passen sich auch jedem Lattenrost problemlos an.

Vorteile von (Natur) Latexmatratzen – schlafen wie ein König:

  • Natürliche Materialien
  • Hervorragende Liegeeigenschaften
  • Sehr gute Punkelastizität
  • Ideales Raumgewicht
  • Gute belüftungs- und wärmeisolierende Eigenschaften
  • Extrem gute Formstabilität und Haltbarkeit
  • Natürliche antiseptische Wirkung (für Allergiker geeignet)
  • Höchste orthopädische Körperanpassung: Beste Wahl bei Rückenschmerzen

Naturlatexmatratzen sind die BMWs unter den Matratzen. Als Material werden nachwachsende Rohstoffe verwendet. Hochwertige Latexmatratzen bestehen aus reinem Naturkautschuk, der hervorragende Eigenschaften aufweist. Unter anderem führt das dazu, dass Latexmatratzen alle über ein sehr hohes Raumgewicht verfügen, die von Kaltschaummatratzen nur sehr selten erreicht wird, sowie über eine sehr hohe Langlebigkeit. Die Punktelastizität und die Anpassung an den Körper könnten besser nicht sein. Ob du Bauchschläfer, Seitenschläfer oder Rückenschläfer bist, mit einer Naturlatexmatratze wirst du Nacht für Nacht auf den Schlafolymp entführt und wachst morgens entspannt, frisch und erholt auf.

Die belüftungs- und wärmeisolierenden Eigenschaften von Naturlatexmatratzen können sich ebenfalls sehen lassen. Schweiß und Luftfeuchtigkeit passieren leicht, was besonders Vielschwitzern entgegenkommt. Die Matratzen nehmen gerade so viel Wärme auf und halten diese, um ein perfektes Wohlfühl-Schlafklima zu schaffen. Dabei bleiben alle Liegeneigenschaften erhalten, im Gegensatz zu Kaltschaummatratzen, deren Liegeeigenschaften sich unter dem Einfluss von Körperwärme teils erheblich verändern. Die natürliche antiseptische Eigenschaft von Naturlatex bildet eine natürliche Barriere gegen unerwünschte Besucher und Hausstaubmilben, die sich innerhalb von Latexmatratzen nicht sonderlich wohlfühlen. Naturlatex ist also auch für Allergiker bestens geeignet. Besonders wohl schlafen Menschen mit Rückenschmerzen auf Naturlatexmatratzen. Das hohe Raumgewicht und die vorbildliche Unterstützung des Körpers durch diese Matratzen begünstigen gesundes Liegen und schmerzfreie Nächte.

Nachteile von Kaltschaummatratzen – Vorsicht vor falschen Versprechen:

  • Geringes Raumgewicht und Formstabilität bei günstigen Modellen
  • Geringere Haltbarkeit
  • Muldenbildung bei günstigeren Modellen
  • Synthetische Materialien auf Rohölbasis
  • Unübersichtlicher Markt mit oft falschen Versprechen
  • Keine Norm beim Härtegrad – jeder Hersteller nutzt seine eigene Norm

Der hohe Bedarf und Absatzboom von Kaltschaummatratzen, der spätestens mit der 7-Zonen Matratze einsetzte, sorgen für einen starken Konkurrenzkampf der Hersteller, der leider nicht nur Positives mit sich bringt. Der Markt ist überschüttet mit vermeintlich billigen Angeboten und oft falschen Versprechen. Interessierte haben es schwer, sich objektiv zu informieren und entscheiden sich daher nicht selten für Modelle, die ihren Ansprüchen nicht gerecht werden können.

Fakt ist, dass Kaltschaummatratzen mit einem geringen Raumgewicht – meist einhergehend mit einer geringen Matratzenhöhe – einfach nicht die Liegeeigenschaften leisten können, die von den jeweiligen Herstellern angepriesen werden. Diese minderwertigeren Kaltschaummatratzen sind zwar günstiger im Preis, aber verlieren schnell ihre Formstabilität und neigen zur Muldenbildung. Da helfen leider auch keine 7-Zonen. Der Vorteil des leichten Eigengewichtes dieser Matratzen geht zudem immer auf Gunsten auf einen gesunden Schlaf. Wenig überraschend gilt daher auch hier: Wer billig kauft, kauft doppelt.

Ein weiterer Nachteil bei Kaltschaummatratzen ist, dass sich die Liegeeigenschaft des synthetischen Materials aus Rohöl unter Einfluss von Körperwärme ändert. Das Material wird weicher und nachgiebiger, so dass Sie plötzlich gar nicht mehr so gut liegen wie noch beim Probeliegen im Laden. Häufig hat ein durchgewärmter Matratzenkern weniger als 60% seiner ursprünglichen Stützkraft! Leider erfährst du also erst nach der ersten durchschlafenen Nacht wie weich oder hart und wie bequem deine neue Kaltschaummatratze wirklich ist, was den Kauf nicht unbedingt vereinfacht.

Hochwertige Kaltschaummatratzen erkennst du am ehesten am Raumgewicht in Kombination mit der Matratzenhöhe. Wenn Matratzen ein Raumgewicht von RG 50+ erreichen, dann kommen sie langsam in den Bereich von Latexmatratzen, die erst bei einem Raumgewicht von RG 60 starten und auch phänomenale Werte bis RG 75 erreichen. Ein höheres Raumgewicht geht bei Kaltschaummatratzen meist einher mit einer größeren Matratzenhöhe von 16 cm aufwärts. Ein weiterer wichtiger Wert zur Kaufentscheidung ist die sogenannte Stauchhärte. Dieser Wert sagt etwas darüber aus, wie viel Druck auf den Kaltschaum wirken muss, um ihn um 65%, 40% und 25% der Ausgangshöhe zusammenzudrücken. Je höher die Stauchhärte einer Kaltschaummatratze ist, desto fester ist sie, aber auch höherwertiger, denn der Wert zeigt auch, wie sich der Kaltschaum nach Belastungen verhält. Bei einer geringen Stauchhärte leidet die wichtige Fähigkeit nach Belastungen wieder die ursprüngliche Form anzunehmen. Ein niedriger Wert führt als schon früh zu ungesunden Liegekuhlen.

Nachteile von Latexmatratzen – Vorsicht vor synthetischem Latex:

  • Synthetisches Latex vs Naturlatex
  • Hohes Eigengewicht
  • Offener Bettkasten nötig
  • Meist etwas höhere Anschaffungskosten

Vorsicht bei der Wahl des Materials. Neben qualitativ einwandfreien Naturlatexmatratzen aus nachwachsenden Rohstoffen, finden sich auch synthetisch hergestellte Latexmatratzen, die genau wie Kaltschaummatratzen aus Rohöl anstatt natürlichen Materialien produziert werden. Diese synthetischen Latexmatratzen verlieren viele Vorteile von Naturlatexmatratzen und sind daher nicht zu empfehlen.

Naturlatexmatratzen sind aufgrund des Materials und des hohen Raumgewichtes von Natur aus ziemlich schwer. Das heißt, der Transport und das Wenden der Matratzen sind schwerer als bei Kaltschaummatratzen. Von den Anschaffungskosten liegen sie meist höher als günstige Kaltschaummodelle. Allerdings sind Naturlatexmatratzen extrem lange formstabil und haltbar.

Weiterhin wird ein offener Bettkasten empfohlen, damit der Feuchtigkeitstransport einwandfrei funktioniert. Naturlatexmatratzen sollten also immer in Verbindung mit einem Lattenrost verwendet werden. Klassische Futonbetten mit geschlossenem Bettkasten sind weniger gut für Naturlatexmatratzen geeignet.

Vor- und Nachteile von Kaltschaum und Latex in der Übersicht

EigenschaftenKaltschaumLatex
    synthetisch Naturkautschuk
Belüftung Gut Mittel Gut
Punktelastizität Gut Sehr gut Sehr gut
Gewicht Mittel bis Leicht Hoch Hoch
Faltbarkeit Leicht Schwer Schwer
Materialbasis Rohöl Rohöl Naturkautschuk
Antiseptische Wirkung Nicht vorhanden Nicht vorhanden vorhanden
Eignung für Schlafschwitzer Gut Gut Sehr gut
Eignung für Lattenroste Sehr gut Sehr gut Sehr gut
Wärmeisolierung Sehr gut Gut Gut

Fazit

Die Qual der Wahl ist bei Matratzen bekanntlich besonders hoch. Bevor du dich für den Kauf einer Kaltschaum- oder Latexmatratze entscheidest, schaue dir die entscheidenden Werte genau an und damit ist nicht gleich der Preis gemeint. Bei Kaltschaum solltest du vor allem auf das Raumgewicht, die Matratzenhöhe und die Stauchhärte achten. Hohe Werte sind für einen langlebigen Schlafkomfort unabdingbar, was sich dann auch im Preis niederschlägt. Einfache Kaltschaummatratzen sind leicht und günstig, allerdings auch schnell durchgelegen und daher nicht zu empfehlen, wenn Sie nicht alle zwei Jahre Ihre Matratze tauschen wollen. Wenn du dich für eine Latexmatratze entscheidest, dann achte darauf, dass die Matratze komplett aus Naturlatex besteht. Generell bieten Naturlatexmatratzen einen ausgezeichneten Schlafkomfort mit sehr wenigen Nachteilen – und das über sehr viele Jahre. Du findest hier im Shop ausgewählte Naturprodukte, die völlig frei von synthetischen Latexanteilen sind und bei denen du unbeschwert zugreifen kannst.

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