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Naturlatexmatratzen

Die heutige Auswahl an Matratzen ist gigantisch. Leider lässt die Haltbarkeit meist zu wünschen übrig und das Thema Muldenbildung stellt sich bei vielen Modellen eher früher als später ein, gerade bei Kaltschaummatratzen mit kleiner Raumdichte. Mit Naturlatexmatratzen kaufst du Qualität, die sich schnell bezahlt macht. Ob du nachts entspannt liegen und morgens ausgeruht aufwachen kannst, ist nämlich vor allem eine Frage der richtigen Schlafunterlage. Eine Naturlatexmatratze ist ideal auf dich und deine Schlafgewohnheiten zugeschnitten und daher immer die richtige Wahl.

Kaufberatung

Ökologisch und gesund: so sollten Matratzenkerne sein

Der Matratzenkern entscheidet letztendlich darüber, wie gut (oder wie schlecht) Sie liegen. Am verbreitetsten sind Matratzen mit einem Kern aus (Natur-) Latex, Kaltschaum oder (Taschen-) Federkern.

Je nach Qualität des verarbeiteten Materials bieten alle drei Arten einen guten bis ausgezeichneten Liegekomfort. Geht es um Öko-Qualität und biologische Eigenschaften für eine hohe Schlafgesundheit, liegt die Naturlatexmatratze eindeutig vorn. Weder die klassischen Federkern- noch Kaltschaummatratzen können bei diesem wichtigen Punkt mithalten.

Ist von Natur-, Bio- oder Ökomatratzen die Rede, handelt es sich in fast allen Fällen um Matratzen mit einem Naturlatexkern, der bei besonders hochwertigen Modellen durch natürliche Kokosfasern, Schafwolle sowie Ross- oder Kamelhaar ergänzt wird. Der Unterschied zwischen synthetischem Latex und natürlichem Latex ist schnell erklärt: Naturlatex ist ein reines, nachwachsendes Naturprodukt, das aus dem milchigen Saft des Kautschukbaumes (Hevea brasiliensis) gewonnen wird. Dazu ritzen Kautschukbauern die Rinde des „lebenden“ Baumes leicht an der Oberfläche an, damit der zu etwa 60% aus Wasser bestehende Saft abfließen kann. Matratzen mit einem Kern aus Naturlatex gelten als besonders nachhaltig. Arbeiten die Bauern sorgfältig, spendet ein Kautschukbaum über viele Jahre hinweg seinen kostbaren Milchsaft. Zudem verbraucht die Produktion nur rund ein Zehntel des Energiebedarfs, der beim synthetischem Latex anfällt.

Synthetisches – auch „künstlich“ genanntes – Latex hingegen entsteht im chemischen Labor auf Basis Rohöl. Es ist also kein Naturprodukt und besitzt auch nicht die biologischen Eigenschaften wie natürliches Latex.

Während Naturlatex eine höhere Rückstellkraft aufweist, um Liegekuhlen zu vermeiden, ist synthetischer Latex in seiner Konsistenz etwas fester. Generell lässt sich sagen, dass mit dem Anteil an Naturlatex auch der Schlafkomfort zunimmt. Häufig sind Mischformen anzutreffen, d.h. dem natürlichen Latex ist ein gewisser Prozentsatz synthetischer Latex beigemischt. Um sicher zu gehen, eine hochwertige Matratze mit einem natürlichen Latexkern zu kaufen, sollten in der Beschreibung auf jeden Fall die Begriffe Naturlatex oder -kautschuk auftauchen, idealerweise mit einem Zusatz von 98-100%. Andernfalls ist davon auszugehen, dass es sich um eine billigere, synthetische Latexmatratze handelt. Eine gute Orientierung bietet das QUL-Siegel, welches der Qualitätsverband umweltverträglicher Latexmatratzen e.V. vergibt.

Mit einer Naturlatexmatratze erwirbst du ein Stück wertvolle Schlafqualität. An hochwertigen Modelle hast du – eine gute Pflege vorausgesetzt – mindestens zehn Jahre Freude.

Tipp: Achte darauf, dass beim verwendeten Latex die Betonung auf der Silbe „Natur“ liegt, weil auch billigere Matratzen aus künstlichem Synthetik-Latex angeboten werden.

Was hat es mit Punktelastizität, Druckverteilung und Formstabilität auf sich?

Eine Naturlatexmatratze eignet sich für alle Schlaftypen: Bauchschläfer, Seitenschläfer und Rückenschläfer profitieren von einer ausgezeichneten Punktelastizität, Druckverteilung und Formstabilität.

Bei einer hohen Punktelastizität gibt die Matratze nur in den Bereichen nach, auf die der Körper auch direkt Druck ausübt. Bei einem Seitenschläfer sind das vor allem die Schultern und das Becken. Schwere Körperzonen sinken tief in den Matratzenkern ein und erfahren so eine optimale Stützwirkung. Leichtere Körperpartien treffen auf etwas mehr Widerstand, damit sie festen Halt haben. Tipp: Mit dem Fingertest kannst du selbst ganz einfach feststellen, wie es um die Punktelastizität einer Matratze bestellt ist. Drücke einfach mit einem Finger auf einen beliebigen Punkt in einer Matratze und beobachte, wie die Matratze nachgibt. Je geringer der Radius um die Druckstelle ist, in dem die Matratze nachgibt, desto höher ist deren Punktelastizität.

Wenn die Druckverteilung gut funktioniert, verteilt sich der Druck ideal auf die gesamte Matratze. So kommen selbst Paare auf einer größeren, gemeinsamen Matratze zu einem entspannten Schlaf. Dreht sich einer der beiden Partner im Schlaf häufiger, gleicht die Matratze diese Bewegungen sehr gut aus.

Die Formstabilität sagt etwas über die Haltbarkeit der Form einer Matratze aus. Grundsätzlich gilt, dass ein hohes Raumgewicht mehr Formstabilität mit sich bringt. Bei einem geringen Raumgewicht kommt es schnell zu einer Muldenbildung.

Wie wichtig sind Härtegrad und Raumgewicht?

Härtegrad

Entscheidend für die Liegequalität auf einer Matratze ist, neben dem Material des Kerns, auch dessen Festigkeit. Für eine bessere Unterscheidung sind Matratzen in verschiedene Härtegrade eingeteilt. Je härter der Matratzenkern aufgebaut ist, desto mehr Widerstand bietet er dem einwirkenden Körperdruck. Menschen mit einem höheren Körpergewicht tendieren eher zu festeren Matratzen, damit die empfindlichen Körperzonen wie Schulter, Wirbelsäule und Becken nicht zu tief in die Matratze einsinken. Um dem relativ festen Latexkern mehr Flexibilität zu verleihen, hat er Löcher (Materialaussparungen), die beim Anblick von oben an einen Schweizer Käse erinnern. Anzahl und Größe dieser Aussparungen bestimmen letztendlich den Härtegrad der Matratze. Gleichzeitig halten die Löcher die Matratze atmungsaktiv und sorgen für eine gute Luftzirkulation.

Raumgewicht

Das Raumgewicht ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal einer Matratze. Es sagt aus, wie viel die Material pro Kubikmeter bei der Herstellung der Matratze verwendet wurde. Mehr Material sorgt für eine höhere Formstabilität und damit auch für eine höhere Haltbarkeit. Ein niedriges Raumgewicht ist kostengünstiger, weshalb sich auf dem Markt viele minderwertige Matratzen tummeln, die schnell zur Muldenbildung neigen und auch nur über eine schwache Rückstellfähigkeit verfügen. Die Hersteller kürzen das Raumgewicht in der Regel mit den Buchstaben RG ab. Ein Wert über 50 gilt gewöhnlich als gut. Naturlatexmatratzen haben Premium Werte von 70 und aufwärts.

Gut zu wissen: Ein hohes Raumgewicht bedeutet nicht, dass die Matratze fester ist als Matratzen mit einem niedrigen Raumgewicht. Die Festigkeit wird mit dem Härtegrad oder der sogenannten Stauchhärte angegeben.

Wie viele Liegezonen – fünf, sieben oder mehr?

Komfortmatratzen sind oft in fünf, sieben oder mehr Liegezonen unterteilt. Jede Zone gibt dabei unterschiedlich stark auf Druckbelastung nach. Weil kräftige Körperstellen tiefer in den Matratzenkern einsinken als leichte, bietet eine 5- oder 7-Zonen-Matratze punktuell je nach Zone mehr oder weniger Halt, um den Körper an jedem Ort jeweils perfekt zu stützen. So benötigen Schulter, Wirbelsäule und Becken einen stärkeren Halt als beispielsweise die Knie oder Füße.

In der Praxis hat sich die 7-Zonen-Matratze für die meisten Menschen bislang recht gut bewährt. Häufige Kritik an den 5-Zonen-Matratzen ist eine weniger intensiv ausgeprägte Komfortzone um die Schultern herum. Bei der 9-Zonen-Matratze hingegen vertreten Fachleute die Meinung, dass der versprochene zusätzliche Komfort oft gar nicht genutzt werden könne.

In unserem Online-Shop findest du viele Naturmatratzen, die mit einem 7-Zonen-Komfort eine optimale, gesunde und ergonomische Schlafhaltung fördern.

Welches Material für das perfekte Schlafklima: Kokos, Rosshaar oder Schurwolle?

Um die ohnehin schon gute Feuchtigkeitsregulierung und Liegeeigenschaften einer Naturlatexmatratze noch weiter zu verbessern, werden Matratzenkerne häufig mit weiteren natürlichen Materialien verstärkt.

Bis zu einem halben Liter Flüssigkeit gibt ein Erwachsener Nacht für Nacht ab. Ein erheblicher Teil davon wandert in die Matratze. Ohne eine entsprechende Regulierung käme es schnell zu unangenehm feuchten Stellen oder – im schlimmsten Fall – könnte sich Schimmel bilden. Am besten regelt dieses Problem immer noch die Natur selbst. Kokosfaser, Rosshaar, Kamelhaar oder Schafschurwolle im Matratzenkern sorgen dafür, dass Feuchtigkeit aufgenommen, gespeichert und später wieder an die Raumumgebung abgegeben wird.

Dieser Effekt sorgt für ein gesundes, trockenes und ausgewogenes Schlafklima. Ideal also, wenn du dazu neigst, im Schlaf schnell zu schwitzen.

Sind Naturlatexmatratzen auch für Allergiker geeignet?

Generell bieten Matratzen mit ihrem feuchtwarmen Klima und reichlich Nahrungszufuhr in Form kleiner, abgefallener menschlicher Hautschuppen ideale Lebensbedingungen für allergieauslösende Hausstaubmilben.

Menschen, die allergisch auf getrockneten und zu Staub zerfallen Milbenkot reagieren, wissen aus eigener, leidvoller Erfahrung, wie sehr die winzigen Quälgeister einem den wohlverdienten Schlaf rauben können. Typische Symptome einer Hausstauballergie sind Atemwegsprobleme, Hustenattacken, laufende Nase sowie brennende und gerötete Augen. Neben der Pollenallergie gehört die Hausstauballergie zu den in Deutschland am verbreitetsten Allergieleiden.

Vorbeugen ist daher eine wichtige Strategie. Milben sind zwar nicht anspruchsvoll, was ihren Lebensraum betrifft, aber in Naturlatexmatratzen fühlen sich die kleinen Quälgeister nicht so wohl, wie in einer Federkern- oder Kaltschaummatratze. Hinzu kommen die guten hygienischen Eigenschaften einer Latexmatratze.

Vor dem Hintergrund, dass bereits jeder vierte Bundesbürger an einer Allergie leidet und immer mehr Kinder davon betroffen sind, triffst du mit einer Matratze aus 100% Naturmaterial echte Gesundheitsvorsorge.

Worauf solltest du beim Matratzenbezug achten?

Wenn du eine Matratze mit einem natürlichen, ökologischen Kern bevorzugst, solltest du auch beim Bezug keine Kompromisse eingehen. Bio-Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau ist eine geschätzte und sinnvolle Wahl. Das bewährte Gewebe ist streng schadstoffkontrolliert, angenehm hautfreundlich und sehr pflegeleicht.

Unterfederung nicht vergessen

Ist der Fokus ausschließlich auf die Matratze gerichtet, wird eine wichtige Komponente leicht übersehen: Die Unterfederung. Gemeint sind die ergonomischen „Stützen“ einer Matratze, in Anlehnung an ihren Ursprung oft auch als Lattenrost bezeichnet. Allerdings haben die High-Tech Unterfederungen von heute nicht mehr viel mit Ihren aus quer angeordneten Holzleisten ihrer Vorfahren gemeinsam. Die Hauptaufgabe der Unterfederung liegt darin, eine auf die Matratze einwirkende Druckbelastung auszugleichen und so der Matratze Halt zu geben.

Moderne Unterfederungen sind ausgetüftelte Systeme mit punktelastischen Tellern, Scheiben oder Fiberglasstäben. Die Naturlatexmatratze ist bei ihrer Unterfederung etwas anspruchsvoller, als ihre Schwestermodelle aus Kaltschaum oder mit Federkern.

Übrigens: Der Lattenrost ist eine deutsche Erfindung und erblicke 1967 in der niedersächsischen Bettwarenmanufaktur Lattoflex das Licht der Welt. Bis heute hat sich die Firma Lattoflex ihren Ruf als innovativer Pionier bewahrt.

Einschränkungen bei Naturlatexmatratzen

Trotz der zahlreichen guten Eigenschaften darf nicht unerwähnt bleiben, dass selbst eine Naturlatexmatratze nicht zu 100% perfekt ist.

Im Vergleich zu Taschenfederkern und Kaltschaum sind Latexmatratzen spürbar schwerer. Eine Matratze in der Standardgröße 90 x 200 cm bringt es schon mal auf 25 kg Eigengewicht. Regelmäßiges Wenden – bei einer Naturmatratze ca. alle vier Wochen sehr wichtig – ist daher etwas anstrengender.

Für eine gute Belüftung stellt die Naturlatexmatratze etwas höhere Anforderungen an den Bettrahmen. Dieser sollte nach unten offen sein, damit die Luft besser zirkulieren kann. Von einem geschlossenen Bettrahmen oder -kasten raten wir generell ab.

Zu guter Letzt ist da noch die Latex-Allergie, die jedoch nur sehr wenigen Menschen zu schaffen macht. Durch den natürlichen Abrieb werden feinste Latexpartikel freigesetzt, die bei einem sensiblen Organismus zu Abwehrreaktionen führen können. Solltest du einer der wenigen Menschen sein, die an einer Latexallergie leiden, solltest du auf ein anderes Naturprodukt, auf Kaltschaum oder Federkern ausweichen.

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